Herbstausstellung

Öffnungszeiten: 
Samstag von 10 bis 16 Uhr
Sonntag von 10 bis 12 Uhr
Dauer:
24. September bis 9. Oktober

 

Inke Lerch
1946 geboren, Studium an der Fachhochschule für Gestaltung (Muthesius-Werkschule) in Kiel

Sie bevorzugt als Material feines Porzellan oder Steinzeug. Die Oberfläche behandelt Inke Lerch mit gefärbten Porzellanen. Das äußerst zeitaufwendige, fast schon meditative Prozedere erfordert höchste Geschicklichkeit und Sorgfalt. Die mit perspektivischen Dekoren überzogenen Gefäße weisen reizvolle Kontraste zwischen gekrümmter Grundform und illusionistischer Malerei auf. Oberfläche und Form nehmen zueinander Bezug auf – oder gerade nicht – wobei die Muster oft eckig sind und das Kurvige, Runde dem Körper vorbehalten bleibt.

Uwe Lerch
1942 geboren, Studium an der Fachhochschule für Gestaltung (Muthesius-Werkschule) in Kiel

Uwe Lerch fasst das Gefäß überwiegend als Plastik auf. Seine aus Steinzeug gedrehten Objekte haben strenge Formen und klare Konturen, meistens sind sie einfarbig. Sie sind technisch eine ausgesprochene Herausforderung. In verschiedenster Weise ritzt er die dicken Wandungen ein, faltet sie oder geht sogar so weit, dass er sie mit klaffenden Schnitten mehr und mehr aufzehrt.

Heute betreiben Inke und Uwe Lerch eine Werkstatt in Bünsdorf. 

Uwe Lerch

Hélène Lathouméthie
1962 geboren, Studium der Jean cacheleux, die CAP CNIFOP
arbeitet seit 1983 als selbständige Künstlerin

Hélène Lathouméthie hat sich bei ihrer Arbeit für Porzellan entschieden. Die Glätte und die Helligkeit des Materials beeindrucken sie sehr. Ein Jahr lang experimentierte sie die Kombination von Porzellan und Glas. Dabei entstanden filigrane Gegenstände die eine Harmonie zwischen den Farben und der Helligkeit der beiden Materialien perfekt ausbalancieren. Ihre Arbeiten erinnern in ihrer Leichtigkeit und Zartheit an kostbares Tafelgeschirr für Königskinder.